Sag´ bescheid

Das Unendliche im Endlichen sehen

Schluss, Ende, aus. Aus und vorbei. Nichts im Leben ist so final wie der Tod. Mit ihm endet alles. Oder aber: Mit ihm fängt alles an. Und nein, ich meine hiermit nicht meinen Glauben daran, dass es eine Ewigkeit im Jenseits gibt. Nicht meinen Glauben an Gott, der einen Platz für mich bereitet in einer Welt, die so viel größer und weiter ist als unsere.

Nein. Ich finde, der reine Fokus auf das Jenseits ist nicht fair. Die Endlichkeit entwickelt schon auf dieser Welt etwas total Magisches. Denn das Endliche lässt uns das Unendliche erst sehen. Das Bewusstsein, irgendwann nicht mehr da zu sein, lässt mich an das denken, was bleibt: Das gute Wort für deinen Nachbarn, die Ermutigung für einen Kollegen, die Zeit und Aufmerksamkeit für die Familie, deine helfende Hand für Menschen in Not, meine Stimme gegen Unrecht, usw. Alles, was du sagst, hinterlässt ein Gefühl. Jeder Schritt einen Abdruck. Alles, was du tust, wirkt sich auf deine Umgebung aus.

Was ist also der Tod in genau diesem Moment? Die Erinnerung daran, dass ich bleibe!

Endlich unendlich.

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@diegeschichtezaehlt
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