Sag´ bescheid

Ehrlicher Kaffee

„Was in Äthiopien begann, hat sich über die letzten Jahrhunderte in der ganzen Welt verbreitet.“

Zwei Kaffenerds sind den fairen Bohnen bis zur Plantage gefolgt. Schnell zeigt sich: Wer heute noch Kaffee anbaut, braucht Ideale.

Der Legende nach verdanken wir die Endeckung des Kaffees einem äthiopischen Ziegenhirten, dessen Tiere die roten Kirschen eines Kaffeestrauchs fraßen und wie wild umher sprangen. Als der junge Hirte selbst von den unbekannten Beeren probiert und sich ganz belebt fühlt, präsentiert er seine Entdeckung den Mönchen des nahegelegenen Klosters, die sie jedoch als „Teufelszeug“ abtun und ins Feuer werfen. Erst der „himmlische Duft“, der ihnen daraufhin in die Nase zieht, lässt sie die gerösteten Bohnen aus dem Feuer angeln, zerstampfen und mit heißem Wasser begießen. Es ist die Geburtsstunde des Kaffees.

Und der Beginn eines beispiellosen Siegeszuges. Was in Äthiopien begann, hat sich über die letzten Jahrhunderte in der ganzen Welt verbreitet. Überall rund um den Äquator wird Kaffee angebaut, und wo man ihn nicht anbauen kann, trinkt man ihn. Viele können sich ein Leben ohne Koffein gar nicht mehr vorstellen. An jeder zweiten Ecke eröffnet ein neues Café mit noch exquisiteren Kaffeekreationen oder gar den neuesten Zubereitungsmethoden der „Third Wave – Bewegung“. Fairer Kaffee ist sprichwörtlich in aller Munde. Wir gehen dem Geheimnis des schwarzen Goldes auf einer Kaffeeplantage in Brasilien auf den Grund.

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Text: Anna Koppri
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