Sag´ bescheid

Make the world a better plate!

„Über den Tellerrand kochen“ bringt Flüchtlinge und Einheimische in der Küche zusammen.

Sonntagnachmittag, 17 Uhr. 15 Leute treffen sich in einer Berliner Hinterhaus-Küche zu einem Kochkurs der besonderen Art: einem Kulturkochkurs, mit einem Menü aus Pakistan, Syrien oder Afghanistan. Die Köche tragen Phantasienamen wie Modar oder Reza und haben zwei Sachen gemeinsam: Sie kochen gerne – und sie sind Flüchtlinge. Heute kocht Shaik. Als er zehenweise Knoblauch dazugibt und alles in unglaublich viel Ghee – speziellem Butterschmalz – ausbackt, erntet er skeptische Blicke der kalorienbewussten Mitkocherinnen. Die Sorge ist unbegründet: Am Ende des Abends werden sie nicht nur satt, sondern sehr bereichert nach Hause gehen.

Genau um dieses authentische Erlebnis geht es: einen Abend, der Geschmacksknospen und -welten öffnet – und Raum schafft für Begegnung. Beim gemeinsamen Schnippeln, Lachen und Erzählen verköchelt im Laufe des Abends eine kulturelle Barriere nach der anderen. „Bisher mussten wir immer die Leute um 22 Uhr rausschmeißen“, erzählt Ninon Demuth, eine der Mit-Initiatorinnen von „Über den Tellerrand kochen“. Mit strahlenden Augen schwärmt die Mittzwanzigerin von den Kochkursen von Flüchtlingen für Einheimische.

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