Sag´ bescheid

Mit Jesus im Krieg!?

Warum führt man eigentlich Krieg? Gibt es einen gerechten Krieg?
Nein, eine Antwort gibt es hier sicher nicht. Nicht jetzt. Aber die Auseinandersetzung und Reflektion ist spannend. Einen Krieg führe ich gegen jemanden, der versucht, mir etwas zu rauben. Einen Krieg führe ich aus dem Gefühl, etwas zu brauchen, was ich nicht habe. Einen Krieg führe ich, um mein empfundenes Recht zu sichern. Einen Krieg führe ich, um meine Sicht der Dinge an anderen Orten zur Norm zu erklären.
Das alles sind für mich menschlich nachvollziehbare Gründe, für die dann auch der Kriegsführer die Verantwortung übernimmt oder übernehmen muss. Was mich aber kotzen lässt, ist der Verweis und die Berufung auf eine höhere Macht, einen Gott, eine Bestimmung in genau dem Moment, in dem Menschen ihren Nächsten Grausames antun. Krieg führen. Es ist ein armseliges und perfides Spiel. Ich möchte vor der eigenen Tür kehren, um es deutlich zu machen. Ich bin Christ. Damit bekenne ich mich zu Christus. Ich finde Krieg per se schlecht. Gleichzeitig spüre ich in Momenten das Recht, den Bedarf, Krieg zu führen. Oben habe ich bereits die Gründe genannt. Was ich nun von mir selbst und von uns allen fordere, ist nicht weniger als eine “ordentliche Portion Eier“. Entweder, ich stelle mich als Mensch in die Verantwortung für meine Taten, oder ich lasse die Taten einfach sein. Niemals aber will ich das Leid, das ich womöglich verursache, zum Kollateralschaden einer höheren Bestimmung oder meines Glaubens erklären. Als Christ sage ich also: “Führt eure Kriege, aber führt sie nicht mit Jesus”. Was sagst du?
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