Sag´ bescheid

Outbreakband: „Wir wollen Mainstream sein!“

SIE SIND SO ETWAS WIE DIE DEUTSCHEN HILLSONG UNITED: KEIN DEUTSCHSPRACHIGER KÜNSTLER WAR IN DEN LETZTEN JAHREN STILPRÄGENDER FÜR DIE HIESIGE LOBPREISLANDSCHAFT ALS DIE OUTBREAKBAND. 2017 FEIERT SIE IHR 10-JÄHRIGES BESTEHEN MIT DEM BEST-OF-LIVEALBUM „EINS“. WIR NUTZEN DIE GELEGENHEIT, MAL KRÄFTIG MIT JURI, MIA UND STEFAN ANZUSTOSSEN.

Interview: Simon Jahn

Also vorweg: Glückwunsch zu der Megageschichte, die ihr da seit zehn Jahren schreibt! Erzählt mal ein bisschen von den Anfängen: Wann seid ihr drei euch zum ersten Mal begegnet?
Juri: Mia und ich waren schon verheiratet und hatten einen Sohn, als wir zum Glaubenszentrum kamen. Stefan trafen wir dort, weil er mit uns im selben Schuljahr war. Ich war aber gar nicht begeistert von ihm, weil er sich oft auf Kosten anderer lustig machte.
Stefan: Das war wirklich so!
Juri: Und damit konnte ich absolut nicht umgehen. Ich wusste, dass er Piano spielt und dass ich in absehbarer Zeit eine Band für das Jugendevent Outbreak sowie eine einwöchige Jugendkonferenz am Glaubenszentrum zusammenstellen sollte. Aber diesen Typen wollte ich auf keinen Fall dabeihaben.

Und wie hat dich Stefan dann doch rumgekriegt?
Juri: Ein Jahr später, als es dann so weit war und ich die Band aus der Mitarbeiterschaft der Jugendkonferenz zusammenstellte, waren Stefan und ich inzwischen gute Freunde geworden. Tatsächlich ist der Kern der Outbreakband seit dieser Zeit gleich geblieben.

Wie lief der erste Auftritt?
Juri: Die Geburt unserer Tochter Mona stand direkt bevor. Am Tag vor dem Outbreak fand der geplante Kaiserschnitt in einem Krankenhaus bei Wuppertal statt. So habe ich den halben Tag mit unserem neugeborenen Kind und der gerade frisch zugenähten Mia verbracht, bin dann nachts ins Glaubenszentrum gefahren, um dort am nächsten Tag den Lobpreis zu leiten, und anschließend wieder zurück nach Wuppertal. Mir war es einfach wichtig, bei diesem ersten großen Auftritt dabei zu sein. Im Nachhinein betrachtet war das für den Start der Outbreakband wertvoll. Von da an ist der Outbreak von 800 Besuchern in den kommenden Jahren auf über 4.000 gewachsen. Es war der Beginn eines Aufschwungs. Wir wissen natürlich, dass wir damals viel Rumpelmusik abgeliefert haben. Aber für die Zeit und unsere Möglichkeiten war es gut.

Und dann fehlte euch die Zeit, euch einen originellen Namen einfallen zu lassen?
Juri: Das stimmt tatsächlich. Ein Jahr nach besagtem Outbreak sollte ich für das Glaubenszentrum eine CD produzieren. Ich konnte zu der Zeit aber keine andere Band sehen, die dafür infrage kam. Und als dann schließlich das Cover gestaltet werden sollte, kam die Frage auf: Wie heißt das Ganze denn jetzt?

 

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