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Weg vom Kindertisch!

Der „Jugend“ ihr eigenes Spielfeld zu schaffen, gilt aktuell als der Königsweg in Gemeinden: Während die „Erwachsenen“ ihren Gottesdienst feiern, schläft die Jugend aus und trifft sich später zum Jugendgottesdienst im Gemeindekeller. Die Kirchen probieren es gleich mit zielgruppenaffinen Jugendkirchen. Für Kara Powell vom renommierten Fuller Youth Institute klingt das gefährlich nach „Kindertisch“.

„Mich inspirieren Kirchen, die realisieren, dass das Königreich Gottes mehr ist als getrennte Erwachsenen- und Kindertische.“

Väterlicherseits bin ich die älteste von 15 Cousinen. Es gab schon immer zu viele von uns, um bei Familienfesten an einem Tisch zu sitzen, deswegen haben sich meine Großeltern eines Tages eine clevere Lösung einfallen lassen: zwei Tische. Der erste Tisch war für die Erwachsenen. Und der zweite? Das war der Kindertisch. Der Kontrast zwischen den Tischen war krass. Die Erwachsenen aßen im Esszimmer – wir im Fernsehraum. Am Erwachsenentisch gab es geistreiche Konversation – bei uns flog das Essen. Eine Party – zwei Tische mit zwei extrem unterschiedlichen Erfahrungen.

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Foto: photocase.com (Miss X, time.)
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