Sag´ bescheid

Die Zeit geht nicht vorbei

Unsere Zeit liegt nicht in unseren Händen. Jeder, der einigermaßen bei Sinnen ist, glaubt das. Und jeder, der das Ende erlebt, begreift es dann schlussendlich. Unsere Zeit liegt nicht in unseren Händen. Die Zeit selbst ist es, die überdauert und weiterzieht. Unaufhörlich. Unendlich. Unsere Zeit aber ist begrenzt.

Mein Sohn sagte einmal zu mir: “Papa, wir leben und wir sterben, aber die Zeit geht nicht vorbei.” Da war er gerade vier geworden. Es hat mich umgehauen. Klar. In der Folge musste und muss ich oft darüber nachdenken. Was steckt in diesem Satz doch für uns an Motivation und Verantwortung. Wir leben und wir sterben. Aber das, was wir mit der uns gegebenen Zeit anstellen, das was wir der weiter ziehenden Zeit von uns mitgeben, das liegt sehr wohl in unseren Händen.

Stell dir die Zeit wie den Wind und dich selbst und deine Handlungen wie einen Geruch vor. Wir können den Wind nicht kontrollieren, aber wir können darüber entscheiden, was wir ihm mitgeben. Lasst uns die uns gegebene Zeit füllen mit dem, was wir unserer Welt und der Welt unserer Kinder wünschen. Denn die Zeit speichert unser Tun und begegnet der Welt ganz unabhängig davon, ob wir sind. #TUES

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#lautgedacht zu „Sterbenswörtchen“, DRAN NEXT 6/17, S.28

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