Sag´ bescheid

Selbstvergessen

EINE BEGEGNUNG MIT DEM LIEBESGEBOT
JESUS IST LIEBE. KEIN ANDERES WORT BESCHREIBT SO STIMMIG DIE GRUNDAUSRICHTUNG IN SEINEM AUFTRETEN. IHM NACHZUFOLGEN BEDEUTET, ZU LIEBEN. UND DIE ERFAHRUNG ZEIGT: DIE LIEBE SCHEITERT AN DER SELBSTVERGESSENHEIT. AUS LIEBESLUST WIRD LIEBESFRUST. EINE BEGEGNUNG VON IDEAL UND WIRKLICHKEIT.

Die Menschen, die mit Jesus unterwegs waren, die mit ihm durchs Land zogen und ihn hautnah erlebten, wurden jeden Tag mit dieser Liebe konfrontiert. Er aß mit Ausgestoßenen, heilte die Kranken und stellte sich zu den Armen. Er brach viele Tabus, um mit Menschen Tischgemeinschaft zu haben, die beim religiösen Establishment als Ausgestoßene galten.
So lebte Jesus sichtbar die Überzeugung, dass Gott alle Menschen liebt. Nicht nur die Frommen, nicht nur die Reichen, nicht nur die, die uns gerade in den Kram passen und die so aussehen, als könnten sie Gott gefallen. Er war überzeugt: Gott macht in seiner Liebe keine Unterschiede (Matthäus 5,43ff). Und er hat es geschafft, die Welt und die Menschen mit Got-tes Augen zu sehen und sie mit Gottes Liebe zu lieben. Und als seine Nachfolger beruft er uns, in seine Fußstapfen zu treten.
So viel zur Theorie. Wenn wir jetzt aber mal ins „wirkliche Leben“ schauen – wie sieht diese Liebe dann praktisch aus?

LIEBE SPIELT NICHT IN DIE EIGENE TASCHE
Das Einzigartige an der Liebe Gottes ist, dass sie sich grund-legend davon unterscheidet, wie Liebe und Anerkennung zwi-schen Menschen normalerweise funktionieren. Wir machen unsere Wertschätzung in der Regel davon abhängig, was jemand geleistet hat, was er zur Gesellschaft beitragen kann, was er tut, wie er aussieht oder auch einfach, ob wir ihn sym-pathisch finden. Gott tickt völlig anders: Bei ihm kriegen wir nicht das, was wir verdienen. Er lässt seine Liebe nicht durch unser Wesen oder unser Verhalten beeinflussen. Er liebt uns auch, ohne dass wir seine Liebe erwidern. Wenn man so will, handelt Gott hier komplett unwirtschaftlich. Er investiert, ohne etwas dafür zu bekommen.

Den vollständigen Artikel liest du in der Ausgabe 1/16. Hier abonnieren oder kostenlos testen…

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