Sag´ bescheid

Wo bist du? Einsamkeit – Ein Gruppenphänomen

Durchschnittlich fühlen wir uns 48 Tage im Jahr einsam. Entsprechend selten ist Theresa mit dem Gefühl allein.

Sonntagnachmittag. Der Geruch von Espresso in der Luft, Klirren von Geschirr und Wortfetzen von der sich unterhaltenden Masse. Ich sitze auf einem gemütlichen Sessel in der Ecke meines Lieblingscafés und beobachte das Geschehen von Weitem, wenn ich nicht gerade in mein Buch vertieft bin. „Du gehst alleine ins Café? Kommst du dir da nicht komisch vor?“, fragte mich kürzlich eine Bekannte. Keineswegs! Das ist fester Bestandteil meiner Woche und das Sahnehäubchen des Sonntags. Ich genieße die Atmosphäre und das Alleinsein. Mit niemandem reden müssen (besonders angenehm nach einer Acht-Stunden- Schicht im Callcenter).

Ein Alleinsein, das gut tut und mir gefällt. Anders sind diese Abende, an denen man alleine ist und es eigentlich gar nicht sein will. Gefühlte fünf von sieben Abenden der Woche sind schon gefüllt mit Aktivitäten: Sport, Kleingruppe, Kochabend in der WG, Kino oder Gottesdienst.

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(Bildquelle: Rebecca Insam)

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