Wär das Kunst, wollt‘ ich nicht weg

Ein oberflächlicher Beitrag zum Thema Gemeindeästhetik

von: Fabienne Iff

Wenn man meine Liebe zu schönen Dingen positiv betrachtet, kann man sagen, dass ich Ästhetin bin. Kritischer ausgedrückt bedeutet es, dass ich manchmal ganz schön oberflächlich sein kann. Wenn die Gemeinde vollmundig „What a beautiful name“ singt und die Liedfolien dazu aussehen, als wären sie im letzten Jahrtausend überarbeitet worden, lenkt mich das ab. In solchen Momenten frage ich mich, woher wir diese Folien haben, wer sie gestaltet hat, was das für ein Bild nach außen abgibt und ob so Menschen zu Jesus finden. Wenn Gott doch schön ist und einen schönen Namen hat, wie wir (theologisch einwandfrei) singen, wieso sehen dann freikirchliche Gemeinden oft aus wie die hässlichsten Second-Hand-Läden der Welt?

ZEITLOS HÄSSLICH?

Was ich damit meine: Die Ältesten, die man 1978 mit der Einrichtung der Räume beauftragt hat, haben es sicherlich gut gemeint, als sie die moosgrün gepolsterten Stühle auswählten. War halt in Mode. Und alle, die beim Umzug ins Altersheim ihre…

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Yad Vashem – der Abgrund blickt zurück

(Quelle: shutterstock_Alexandre Rotenberg)

In einer Welt voller guten Nachrichten brauchen wir Mut, in die Abgründe zu blicken, um im vollen Maße zu erkennen, was wir sind.

von: Alex Dalinger

„Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Ich bin kein Nietzsche-Anhänger, im gewissen Sinne stimme ich ihm hier aber zu: Es sind die Abgründe, die dunklen Ecken, die man lieber meidet, die uns das offenbaren, wer wir selbst überhaupt sind, aus welchem Holz wir eigentlich geschnitzt sind. Und einen Spiegel zu meiden, nur weil er die unschöne Wahrheit zeigt, ist nicht sehr ratsam. Dass wir perfekt sind, davon geht natürlich keiner mehr aus. Zu viele Situationen gibt es im Alltag, in denen wir merken, dass die Ära unserer Unschuld (wenn es überhaupt mal eine gab) vorbei ist. Und dennoch meine ich, dass wir oft von einer „So-schlimm-bin-ich-auch-wieder-nicht“-Naivität umhüllt sind, aus der wir uns nur ungern herauswagen. Klar bin ich auch nur ein Mensch – aber wirklichen „Abgründe“ habe…

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Für was bist du im besten Alter?

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Nach was sehnt sich deine Seele?

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Was ist deine Lieblings-Nudelsorte?

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Warum ist dein Körper ein guter Ort, um darin zu leben?

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Was trägst du heute – und bist du mit deinem Outfit zufrieden?

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Welche Blumen magst du gerne?

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Warum wohnst du, wo du wohnst?

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Welches Wort schreibst du immer falsch?

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Welche Seite dieser DRAN NEXT-Ausgabe magst du am liebsten?

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Titelthema:Schein und Sein

Niemand ist gerne oberflächlich. Ebenso wahr ist: Jeder hat eine Oberfläche, die viel darüber verrät, was sich dahinter verbirgt.

Ich liebe gute Geschichten. In Filmen, in Romanen. Und in meinem eigenen Kopf. Wenn ich im Café sitze oder in der U-Bahn unterwegs bin, schaue ich mir die Menschen um mich herum an – und beinahe reflexartig beginne ich, mir ihr Leben vorzustellen. Woher sie kommen, wohin sie unterwegs sind. Ob die beiden Frauen dort drüben zum Beispiel wohl Schwestern sind, die sich lange nicht gesehen haben. Jetzt ist die Mutter gestorben und sie müssen sich gezwungenermaßen damit auseinandersetzen, wie es weitergehen soll. Die Beerdigung, das gemeinsam geerbte Haus. Die Vergangenheit, die plötzlich wieder lebendig wird, auch wenn sie sich so lang in Verdrängung geübt haben. Dann der junge Mann, der am Fenster vorbeieilt. Der mit dem Anzug, in den er erst hineinwachsen muss. Bestimmt macht er eine Banklehre, zu der ihm seine Eltern geraten haben: „Mach erstmal was Solides, danach…

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„Der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz.“

Die Bibel, 1. Samuel 16,7