Sag´ bescheid

Illusion Unabhängigkeit

Ist abhängig das bessere Frei? Gewöhnen wir uns lieber an die Idee, nie wirklich unabhängig zu sein – meint unsere Autorin Wiebke Harle.

Unabhängigkeit – das klingt nach Weite, nach Freiheit. Danach, sich von niemandem reinreden lassen zu müssen und ganz alleine, nur für sich selbst entscheiden zu können. Wer will sich schon Vorschriften machen lassen? Unser Bedürfnis nach Ungebundenheit ist so riesig geworden, dass wir dafür eine Menge an Sicherheiten und Lebensoptionen ungeprüft über Bord werfen, quer durch alle Lebensbereiche. So beispielsweise in der Arbeitswelt: Konventionelle Arbeitsmodelle sind in der Generation Y so unpopulär wie nie zuvor. Anstatt bei einem 9-to-5-Job an ein und demselben Ort festzusitzen und sich dem Diktat der Stempeluhr zu unterwerfen, bevorzugen wir Flexibilität – sowohl örtlich als auch zeitlich. Lieber mal früher gehen und die restliche Arbeit zu Hause oder im Café erledigen. Sich die Zeit so frei wie möglich einteilen. Dank Laptops und Internet ist das heute theoretisch möglich. Wenn das nicht geht: Homeoffice oder 4-Tage-Woche.

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