Sag´ bescheid

Verantwortlich für ein kleines Fleckchen Erde

„Ich mag das Wort ‚Acker‘. Zudem sind wir durch unseren Acker voll im Trend, absolut zeitgeistkompatibel.“

Urban Gardening – Wenn Großstädter anfangen zu gärtnern

Hella und Gero haben jetzt einen Acker. Nein, keine Parzelle mit Laube und gemeinschaftlichem Subbotnik-Nachmittag wie zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik, sondern einen Acker. Warum wollen immer mehr Städter am Wochenende zur Schaufel greifen?

Zwanzig Minuten dauert die Fahrt mit der Bahn zum anderen Ende der Stadt, wo sich Hase und Fuchs vor dem Gute-Nacht-Sagen noch eine Pastinake von unserem Acker genehmigen. Der Acker und wir, das kam so: Eine Freundin fragte uns bei einem Bier in unserer Lieblingskneipe, ob wir nicht Lust hätten, uns mit ihr und einer anderen Freundin einen Acker für eine Saison zu mieten. Ich guckte meinem Mann kurz in die Augen: Wir? Mit den Händen im Dreck? Verantwortlich für 45 Quadratmeter Land? Das Olivenbäumchen zu unserer Hochzeit – verdorrt. Der Ginkgobaum zum ersten Hochzeitstag – vertrocknet. Der Herzkaktus auf dem Küchentisch – tot. Und wir sollten nun unter die Gärtner gehen? „Klar! Klingt cool“, hörte ich mich sagen. Wir waren also dabei.

Du willst den ganzen Artikel lesen? Dann bestell dir DRAN NEXT und teste das Magazin.

Text: Hella Thorn hat mit Mann und Freundinnen die Gartensaison erfolgreich hinter sich gebracht. Da allerdings niemand ihre eingelegten Zucchini haben wollte, lagern davon jetzt noch mindestens zehn Gläser im Keller.
Foto: flickr_Best Diver_CC BY-SA 2.0

 

Sag´ bescheid

Hinterlasse doch Kommentare  |  0

Kommentar verfassen