Sag´ bescheid

Was ich will. Und was ich brauche.

Jesus ist das Gesicht eines Gottes, dem unser „Heil“ wichtiger ist als unsere kurzsichtigen Wünsche. Auch wenn das beizeiten für Irritation sorgt.
Von Markus Kalb

Gerade hat Jesus angefangen, öffentlich aufzutreten und zu predigen. Die Menschen lieben ihn. Zumindest lieben sie es, ihm zuzuhören. Sein Ansatz ist neu. Das ist spannend. Das ist spektakulär. Seine Worte sind fordernd – aber auch unwiderstehlich. Jesus könnte Stadien füllen, Tausende um sich sammeln. Erfolg! Einfluss! Ist er dafür nicht gekommen?

Und Jesus? Jesus zieht sich erst einmal zurück. Er geht in die Stille, nachzulesen in Markus 1,35-38. Sehr früh am Morgen verdrückt er sich in die Stille zu Gott. Und als er zurückkommt, erwarten ihn die begeisterten Jünger, noch immer berauscht vom Einfluss ihres Meisters. Komm, Jesus, alle warten auf dich! Die Leute sind schon da. Tausende. Lass uns loslegen! Und Jesus? Er sagt nein. Lässt die Massen hinter sich, will weiter ziehen. Auf zu neuen Dörfern. Warum genießt er nicht die Menge, den Einfluss, den Zuspruch, den Erfolg? Offensichtlich kennt er seinen Auftrag so gut, dass er sich von Erfolg und Misserfolg nicht ablenken lässt.

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