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12 Dinge, die du noch nicht übers Träumen wusstest

Die einen tun’s, andere nicht bewusst. Manche müssen drüber reden, anderen ist das Resultat eher peinlich. So oder so: Diese 12 Fun Facts bereichern jedes Katerfrühstück.

 

  1. Jeder Mensch träumt nachts durchschnittlich 1,5 Stunden in 4-6 Traumphasen. Die meisten können sich am nächsten Morgen allerdings nicht an ihre Träume erinnern.
  2. Luzides Träumen oder auch Wachträumen ist die Fähigkeit, den eigenen Traum bewusst zu erleben und auch zu steuern. Diese Fähigkeit kann recht einfach erlernt und trainiert werden.
  3. Rund 80% aller Träume sind Albträume im weitesten Sinne. Zu den häufigsten Szenarien gehören Fallen (12,7%) Verfolgung (8,8%), Lähmung (8,5%) und Verspätung (7,8%).
  4. Ein Traum dauert in der Regel etwa 5-20 Minuten. Die meisten empfinden ihre Träume allerdings als viel länger. So können im Traumgeschehen mehrere Stunden vergehen und komplexe Handlungen ablaufen, während in der Realität nur wenige Minuten verstreichen.
  5. Die meisten erinnern sich morgens nicht mehr an ihre Träume. Man kann sein „Traumgedächtnis“ allerdings trainieren, indem man z.B. ein Traumtagebuch anlegt und darin seine Erinnerungen aufschreibt – am besten immer direkt nach dem Aufwachen.
  6. In Träumen ist es in der Regel unmöglich, Texte sinnvoll zu lesen. Auch Uhren zeigen entweder unmögliche Uhrzeiten an oder springen in großen Schritten von einer Uhrzeit zur nächsten.
  7. Träume werden von manchen Psychologen als „moralfreier Raum“ bezeichnet, da die Handlungen dort keine Auswirkungen auf andere haben. Auch sagen die eigenen Traumhandlungen nur bedingt etwas über die eigene Moral aus: Wer im Traum einen anderen zusammenschlägt oder sogar brutal ermordet, hat nicht automatisch im echten Leben mit Aggressionen oder masochistischen Tendenzen zu kämpfen.
  8. Die meisten Traumdeutungen enthalten eine sexuelle Komponente. Das ist nicht zuletzt auf Freud zurückzuführen, der in Träumen vor allem einen Ausdruck von Hemmungen, Verklemmungen und unterdrückten sexuellen Bedürfnissen sah.
  9. Etwa 70% aller Träume sind Verarbeitungsträume, d.h. Erlebtes wird sortiert. Viele Traumbilder haben also nicht zwingend eine tiefsinnige oder symbolische Bedeutung, sondern beziehen sich auf tatsächlich erlebte Ereignisse.
  10. Anders als früher angenommen, träumen Menschen nicht nur in der REM-Phase. Man träumt auch in der Einschlaf- und der Leichtschlaf-Phase. REM-Träume sind allerdings in der Regel die lebhaftesten und die, an die man sich am besten erinnert.
  11. Eine Studie zeigt, dass sich die Träume körperlich beeinträchtigter Menschen nur geringfügig von denen ohne diese Einschränkungen unterscheiden. So träumen Querschnittsgelähmte wie alle anderen vom Laufen und Fliegen. Taubstumme berichten ebenfalls vom Sprechen und Hören in ihren Träumen. Aus ungeklärten Gründen häuft sich in ihren Träumen allerdings die Farbe Blau.
    Bei Blinden hängt es davon ab, ob die blind geboren oder geworden sind. Letztere sehen in ihren Träumen, da sie wissen, was „sehen“ ist, erstere träumen vor allem von Berührungen, Geschmack, Gerüchen und Geräuschen. Da allerdings auch bei ihnen im Normalfall das Gehirnareal vorhanden ist, das normalerweise für das Sehen zuständig ist, sind sie durchaus fähig, optische Eindrücke im Traum zu produzieren. Bei einem Experiment mit mehreren Blindgeborenen gelang es tatsächlich einigen Probanden, Bilder zu träumen und zu beschreiben. Eine EEG-Untersuchung zeigte dabei erhöhte Aktivität in der visuellen Rinde. Ungeklärt ist allerdings, ob die visuellen Traumbilder von Blinden mit denen Sehender zu vergleichen sind.
  12. Artemidor von Dalis verfasste im 2. Jahrhundert eine 5-bändige Reihe von Traumbüchern. Die letzten beiden Bände hielt er allerdings geheim und gab sie nur seinem Sohn, damit dieser allen anderen Traumdeutern voraus war. Das Werk ist eine Mischung aus Aberglaube und dem Versuch, Träume psychologisch zu deuten.

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