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GOTTPOP: „Die Verbindung zu Gott ist eine Kopfentscheidung“

DAS MUSIKERKOLLEKTIV GOTTPOP LIEBT MUSIK, GOTT UND SEINE KIRCHE. MIT IHRER MUSIK WOLLEN SIE EINE ATMOSPHÄRE SCHAFFEN, IN DER MENSCHEN GOTT BEGEGNEN. EIN INTERVIEW MIT FRONTMAN BRUCE KLÖTI UND ROMAN ALBERTINI ÜBER ANBETUNG IM ALLTAG, GÖTTLICHE BEZIEHUNGSPAUSEN UND DAS „TROTZDEM“ IM HIER UND JETZT.

WIE IST GOTTPOP ENTSTANDEN?
Bruce: GOTTPOP ist eigentlich vor unserer Zeit entstanden. Unsere Gemeinde gibt es jetzt seit 15 Jahren. Der damalige Leiter des Worship-Ministry kam auf die Idee, für die Gemeinde eigene Songs zu schreiben. Über die Jahre hat sich das weiterentwickelt. Inzwischen machen wir jeden Sommer ein Songwriting Camp, fahren als Worship-Team für eine Woche weg, arbeiten sehr hart, schreiben Songs und nehmen Demos auf. Mit der Zeit hat sich eine Songwriting-Kultur herausgebildet, die in unserer Gemeinde entscheidet, mit welchem Aspekt wir uns in Bezug auf Worship und Gott beschäftigen.

WAS UNTERSCHEIDET GOTTPOP VON ANDEREN LOBPREISBANDS?
Bruce: Der Ansatz ist ja grundsätzlich immer derselbe. Wir wollen mit unserem Sound, unserer Musik, mit unseren Texten eine Atmosphäre schaffen, in der es Leute einfach finden, zu Gott zu kommen. Das ist die Basis. Unsere Geschichte ist ein bisschen anders: Wir haben sehr viele Leute, die nicht nur in der Kirche, sondern auch außerhalb davon in anderen Bands und in der Stadt Musik machen, sozusagen in der säkularen Szene unterwegs sind. Das ist die Musik, die wir dort hören und die uns inspiriert. Klar hören wir auch mal Hillsong, aber auch viel Musik, die keinen Jesus-Sticker drauf hat. Unsere Inspiration soll keine Schranken oder Grenzen haben: Wir wollen Jesus in allem Schönen wahrnehmen und das in unsere Songs mit einfließen lassen.

WAS HAT EUCH DEN ANSTOSS GEGEBEN, BEI GOTTPOP MITZUMACHEN? WIE SEID IHR DAZU GEKOMMEN?
Bruce: Für mich war es auch die Gemeinde. Ich fand dort einen Ort, an dem ich so viel Kreativität auf einem Haufen gesehen habe. Ich war auf einem Sommercamp und die Leute saßen mit mehreren Gitarren zusammen und haben alle irgendwelche Songs geschrieben oder gesungen oder gemalt oder Videos gemacht – auf eine extrem freie Art und Weise. Ich mache schon lange Musik, habe vorher Gitarre gespielt, wollte aber immer singen. Ich habe es aber nicht gemacht, weil ich dachte, dass ich nicht singen kann. Und als ich diese Leute im Camp hörte und das teilweise so speziell und schräg war, habe ich richtig Appetit bekommen. Nicht-Können oder Nicht-Machen gab es in der Kirche nicht. Sie machen das einfach. Ich habe Freiheit verspürt und gesagt: So möchte ich sein. Das merke ich auch in der Gemeinde. Wir haben sehr viele Freiheiten, können uns ausprobieren und die Grenzen der Anbetung ausloten.

WIE GESTALTET IHR ANBETUNG IM ALLTAG?
Roman: Das sind für mich Momente, in denen ich realisiere, dass Gott präsent ist – in einem Gespräch, beim Essen, in der Natur. Es gibt so viele verschiedene Zugänge zu Gott. Lobpreis ist für mich ein Lebensstil. Wenn ich realisiere, dass Gott präsent und real ist, ist das für mich Lobpreis. Für mich ist es die Antwort auf alles, durch das mich Gott anspricht – mit Staunen, mit Freude, Liebe, Verwunderung, vielleicht auch kritische Fragen. Durch Anbetung treten wir mit Gott in einen Dialog.

Das vollständige Interview liest du in der Ausgabe 2/16. Hier abonnieren oder kostenlos testen…

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